18.06.2017

Eine bis zuletzt spannende Rundfahrt gespickt mit Superlativen

Begeisterte Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten in diesem Jahr eine Schweizer Landesrundfahrt der Superlativen. Zudem liessen das prächtige Wetter der meisten Renntage, spektakuläre Etappen, tolle Leistungen der Schweizer Rennfahrer und der offene Schlagabtausch um das Gesamtklassement fast keine Wünsche offen.

Anlässlich der traditionellen Bilanzmedienkonferenz vor dem Start der letzten Etappe in Schaffhausen zogen die Organisatoren von InfrontRingier vor den versammelten Medien ein ausgesprochen positives Fazit. Einmal mehr gelang den Tour-Organisatoren ein Parcours, der bis zuletzt für Spannung sorgte. «Wir haben in diesem Jahr vieles richtig gemacht», sagte Generaldirektor Olivier Senn. «Auch die zahlreichen zufriedenen Partner und Gäste zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind, um die Bevölkerung noch mehr zu begeistern.»   

1‘162 Kilometer und 17‘490 Höhenmeter warteten bei der 81. Ausgabe der Tour de Suisse auf die 176 Radprofis. Bei heissem Sommerwetter genossen rund 100‘000 Besucherinnen und Besucher das erste Rennwochenende in Cham. «Die vielen jubelnden Fans entlang der Rennstrecke hoch zum Bergpreis auf dem Horben waren überwältigend», schilderte Olivier Senn. Cham und das lokale OK des HUB Zug bewiesen am Startwochenende eindrücklich, dass ein über mehrere Jahre dauerndes Engagement in einer Region grossen Enthusiasmus für den Radsport auslösen kann und nachhaltig ist. Auch an anderen Start- und Zielorten wurden überaus hohe Besucherzahlen registriert. So bot beispielsweise der Start in Locarno eine beeindruckende Kulisse.

Eine Tour de Suisse der Superlativen

Nicht nur die eindrücklichen Zuschauermassen des Startwochenendes boten Stoff für Superlativen: Bereits beim Prologzeitfahren zum Start der Tour de Suisse wurde vom Australier Rohan Dennis (BMC) mit 56,25 km/h ein Stundenmittel erreicht, das noch niemals im Rahmen eines vergleichbaren Zeitfahrens gefahren worden war. Auch der Anstieg zum Albulapass vom vergangenen Donnerstag während der Königsetappe von Locarno nach La Punt wurde letztmals 2006 schneller bezwungen.

Weltmeister Peter Sagen holte im Sprint in Cevio (5. Etappe) und in Schaffhausen (8. Etappe) seine Siege 14 und 15 an der Tour de Suisse und baute damit seinen Rekord an Etappensiegen weiter aus. Zudem führte die Bergankunft der siebten Etappe auf den Tiefenbachgletscher oberhalb von Sölden mit einer an der Tour de Suisse unerreichten Höhe von 2‘780 Meter über Meer. Auf derselben siebten Etappe durchfuhren die Rennfahrer erstmals in der Geschichte des Radsports kurz vor dem Ziel einen 1,7 km langen langen Tunnel, der am Fuss des Tiefenbachgletschers mündete. Diese aussergewöhnliche Bergankunft wird einigen Rennfahrern sicherlich in Erinnerung bleiben.

Ausgebaute Berichterstattung im TV und anderen Medien

Die auf dieses Jahr hin ausgebaute Live-Berichterstattung auf dem deutschsprachigen Kanal der SRG trug zu einer spürbar höheren Wahrnehmung der Tour de Suisse bei. «Wir boten stets Hand, um die Radstars zeitnah ins SRF-Studio zu bringen», erklärte Olivier Senn. So erhielten die Zuschauer innert Kürze Informationen aus erster Hand. «Es wäre schön, wenn die SRG dieses attraktive Live-Format weiterführen würde.»

Auch von Seiten der  internationalen Medien und TV-Stationen war 2017 ein erhöhtes Interesse spürbar. Zudem zeigen die Auswertungen der Medienbeobachtung, dass sich die Berichterstattung in Print und Online auf dieses Jahr hin deutlich steigerte. Nicht zuletzt sind die Social Media Kanäle der Tour de Suisse inzwischen in der Radsport-Community etabliert und werden rege genutzt.

Keine grösseren Zwischenfälle

Seitens Organisation wurden bis Sonntagmittag, 18.6., keine grösseren Zwischenfälle registriert. Wo etwas passierte, wurde rasch und professionell reagiert und Soforthilfe geleistet. Auch die Zusammenarbeit mit den lokalen Organisationkomitees funktionierte in diesem Jahr sehr gut.

Austragungsdatum 2018

Noch steht das Datum der Tour de Suisse 2018 nicht fest. Bei der UCI ist aktuell ein Antrag auf Vorverschiebung hängig. InfrontRingier erwartet eine Antwort bis am 22. Juni 2017 und wird das Austragungsdatum im Anschluss kommunizieren. Für die Austragung 2018 stehen folgende Etappenorte in alphabetischer Reihenfolge bereits fest: Arosa, Frauenfeld, Gansingen, Gommiswald, Leukerbad und – ganz neu - Oberstammheim. Das Startwochenende wird Frauenfeld austragen. Weitere Etappenorte werden nach Vertragsabschluss schrittweise kommuniziert und die konkrete Strecke ca. Ende Februar 2018 präsentiert.

Die Tour-Direktion bedankt sich bei allen am Erfolg der Tour de Suisse Beteiligten herzlich und freut sich auf die 82. Austragung der Schweizer Landesrundfahrt 2018.

Medienauskünfte:

Media Office Tour de Suisse: Jolanda van de Graaf (Tel. +41 (0)79 222 07 69, media(at)tds.ch)

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