Die Fahrer und Teams des Tour de Suisse Cup bereiteten sich auf das letzte Rennen ganz nach dem Motto "alles oder nichts" vor. Interessanter hätte die Ausgangslage auch nicht sein können: 2 Fahrer kämpften um den Sieg in der Gesamtwertung und gleich 11 Fahrer duellierten sich im Rennen um Platz 3. Zusätzlich ging es aber auch in der Teamwertung um das Podest, einzig „Atlas Personal“ stand als erfolgreichstes Team bereits fest.
Demzufolge startete das Rennen sehr animiert. Bereits in der ersten Runde bildete sich eine 19-köpfige Spitzengruppe, welche aber mangels Verrichtung der Führungsarbeit nach 5 Runden vom Feld wieder eingeholt wurde. Unmittelbar nach deren Einholung setzten sich vier Fahrer ab, darunter Raymond Künzli (EKZ Racing Team). Künzli war der einzige der sein Tempo durchziehen konnte und souverän als Solosieger auf dem Allerheiligenberg über die Ziellinie fuhr. Dank dieser fantastischen Leistung konnte er sich vom 18. Zwischenrang auf den 9. Schlussrang verbessern.
Wie aber schlugen sich die Anwärter auf den Sieg des Tour de Suisse Cup? Hinter Künzli bildete sich eine
Verfolgergruppe, in welcher mit Pirmin Lang (Atlas Personal) und Bernhard Oberholzer (Price your Bike) die beiden Fahrer, welche den Gesamtsieg unter sich ausmachten, mitfuhren. Im Sprint belegte dann
Bernhard Oberholzer aus der Bodensee-Region den 2. und der Luzerner Pirmin Lang den 3. Rang. Lang konnte sich mit diesem Resultat den Gesamtsieg sichern. Dahinter fuhr Mirco Saggioato mit dem 4. Rang ebenfalls auf das Podest der Gesamtwertung. Bei der Teamwertung konnte "EKZ Racing" dank einer starken Mannschaftsleistung (vier Fahrer in den ersten sechs Rängen) "Price your Bike" im letzten Moment noch überholen.
Die Tour de Suisse blickt als Titelsponsor auf eine erfolgreiche erste Durchführung des Cups zurück. Insgesamt wurde ein Preisgeld von CHF 9000.- an die Jungprofis ausbezahlt. Der Schweizer Rad-Nachwuchs sorgte für eine spannende und abwechslungsreiche Rennserie, bei welcher mit dem 26 jährigen Pirmin Lang ein während allen Rennen aktiver Fahrer verdienter Sieger wurde.
Quelle: IMG