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19.06.2016

Routiniers und junge Wilde prägten die Jubiläumsausgabe

Sieben verschiedene Leader an acht Tagen – das ist die Bilanz der 80. Tour de Suisse vor dem Schlusstag. Trotz teilweise misslichen Wetterbedingungen ist die Attraktivität der Landesrundfahrt bei den Zuschauern ungebrochen.

In der schwersten Tour de Suisse seit vielen Jahren gab es am ersten Tag mit Fabian Cancellara (SUI/TFS) aus der Sicht des Veranstalters InfrontRingier und des Publikums den Wunsch-Leader. 24 Stunden später ruhte das Maillot jaune auf den Schultern von Jurgen Roelandts (BEL/LTS). Dann schlug für zwei Tage die grosse Stunde des Strassenweltmeisters Peter Sagan (SLK/TNK), der dank zwei Etappensiegen die Führung im Gesamtklassement übernahm.

Durch eine angriffige Fahrweise setzten sich die Schweizer Silvan Dillier (BMC), Michael Albasini (OGE), Gregory Rast (TFR), Martin Elmiger (IAM) und das gesamte Team Roth wiederholt positiv in Szene. «Einziger Wehrmutstropfen war, dass die Schweizer neben Fabian Cancellara und nach der Aufgabe von Mathias Frank (IAM) im Gesamtklassement keine tragende Rolle zu spielen vermochten», fasste der Sportliche Direktor David Loosli an der heutigen Medienkonferenz zusammen.

In den Bergen setzten sich die jungen Wilden an die Spitze. In Carì galt es Pierre Latour (FRA/ALM) zu entdecken. In Amden freute sich Wilco Kelderman (NED/TLJ) über das Leadertrikot, nachdem der Niederländer schon in der Baskenland-Rundfahrt für 24 Stunden die Gesamtwertung angeführt hatte. Und hinauf zum Rettenbachgletscher agierte Warren Barguil (FRA/TGA) taktisch und mit der Übersetzungswahl so geschickt, dass der Bretone erstmals das Leadertrikot einer WorldTour-Rundfahrt überstreifen durfte. Einen überraschenden Akzent setzte der junge Niederländer Antwan Tolhoek (NED/ROP), der mit seiner erfrischenden Art das Trikot des Bergkönigs eroberte.

Nach drei Bergetappen platzieren sich zehn Fahrer innerhalb von gut zwei Minuten. So stand an der Medienkonferenz vom Sonntagmittag der Gesamtsieger noch nicht fest.

Gute Stimmung trotz schwierigen Wetterbedingungen

Die Teampräsentation am Freitag, 10. Juni 2016, lancierte in Baar (ZG) bei sonnigen Wetterbedingungen ein tolles Radsportfest im Herzen der Schweiz. Erneut boten die Bike Expo und Kids World Attraktionen für Gross und Klein. Auch in Davos Klosters werden zum Abschlusswochenende der 80. Tour de Suisse die Besucher durch das unterhaltsame Ausstellungsgelände flanieren können.  

Unveränderte Route trotz grossem Wetterpech

Grosses Wetterpech begleitete die meisten Etappen der diesjährigen Jubiläumsausgabe. Die Tour-Direktion sah sich in der Folge mit einem erheblichen Planungsaufwand von Alternativrouten konfron-tiert. Zudem waren die wettermässigen Unsicherheiten mit einem grossen Kommunikationsaufwand verbunden. «Wir schätzen uns jedoch glücklich, dass wir keine der Alternativen umsetzen mussten», bilanzierte Tour-Direktor Olivier Senn an der Medienkonferenz.  

Planung 2017 in vollem Gang

Für die nächstjährige Tour de Suisse stehen bereits folgende Etappenorte fest: Das Startwochenende findet in Cham (ZG) und somit zum dritten Mal in Folge in der Region Zug statt. Auch in Sölden wird erneut Halt gemacht. La Punt und Zernez im Engadin sowie Villars und Bex im Waadtland bilden weitere Stationen der Tour de Suisse 2017. Alle weiteren Etappenorte werden schrittweise kommuniziert.  

 

Medienauskünfte:

Media Office Tour de Suisse: Jolanda van de Graaf (Tel. +41 (0)79 222 07 69, media(at)tds.ch)

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