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21.06.2015

Spannung bis zum Schluss und ein neuntägiges Volksfest

Spektakel und Emotionen. Rennen und Festbetrieb. In neun intensiven Etappen legten die 19 Teams in der Schweiz und Österreich insgesamt 1320 km und 15‘606 Höhenmeter zurück. Vom Wetterglück begleitet sorgten insgesamt 1500 Akkreditierte gemeinsam mit den lokalen Organisationskomitees für ein gelungenes Radsportfest. Positive Bilanz zieht die neue Organisatorin InfrontRingier zur neuen Hub-Strategie. Hochgerechnet verfolgte rund jede(r) Fünfte in der Schweiz die Tour de Suisse live auf SRF2.

Mit Peter Sagan (Tinkoff-Saxo), Michael Matthews (Orica GreenEDGE) und Alexander Kristoff (Katusha) lieferten sich die Königssprinter erwartungsgemäss einen spektakulären Schlagabtausch um Etappensiege. Der Kampf um das  Gesamtklassement gewann erst nach dem abschliessenden Einzelzeitfahren der Slowene Simon Spilak. Der intensive und schnelle Parcours der diesjährigen Tour de Suisse erlaubte jedoch auch Überraschungsangriffe. So vermochten der Slowake Kristijan Durasek (Lampre) in der zweiten Etappe in Risch/Rotkreuz sowie der Kasache Alexey Lutsenko (Astana) auf dem Rundkurs in Bern die grossen Namen mit einem erfolgreichen Angriff kurz vor Zielankunft zu düpieren. Ein besonderes Spektakel bot die Königsetappe mit ihrem ausgesprochen steilen Aufstieg zum Rettenbachgletscher oberhalb von Sölden, wo sich der Franzose Thibaut Pinot (FDJ) nach seinem Etappensieg als Leader einkleiden liess.

Volksfeststimmung an den Hubs und Etappenorten

Angenehme Temperaturen und mehrheitlich sonnige Wetterbedingungen lockten Tausende von Radsportbegeisterte und Familien in die Etappenorte und an die Rennstrecke, wo an den Wochenenden die neue Hub-Strategie auf positives Echo stiess. „Vor allem die Kids World und die Bike Expo erfreuten sich grosser Beliebtheit. Die Entwicklung geht in die richtige Richtung,“ zieht Tour-Direktor Olivier Senn von der Organisatorin InfrontRingier Bilanz. Auch an den Etappenorten seien die Erwartungen grösstenteils übertroffen worden. Vor allem lokale Aktivitäten mit Kindern habe weitum für Begeisterung gesorgt, was die Tour-Organisation als positive Signal für die Zukunft wertet. Ebenfalls erfolgreich gestartet ist die TdS-Challenge für die Hobbyfahrer. „Die Jedermannrennen liessen sich gut in die Tour integrieren“, lobt der Tour-Direktor. „Die TdS-Challenge hat Ausbau-Potenzial.“

Jede(r) Fünfte in der Schweiz schaute live auf SRF2

Nach Auswertung der ersten sechs Etappen ist die Tour-Organisation mit den Zuschauerzahlen der Live-Übertragung zufrieden. Hochgerechnet schaute durchschnittlich jede(r) Fünfte in der Schweiz die Tour de Suisse live auf SRF2 - mit den höchsten Einschaltquoten erwartungsgemäss an den Wochenenden. Eine vertiefte Prüfung der vollständigen TV-Zahlen, die erst in der Folgewoche vorliegen werden, soll zeigen, ob der insgesamt hohe Zuschaueranteil an den Wochentagen auf die relativ späten TV-Übertragungszeiten zurückzuführen sind. Die entsprechenden Auswirkungen auf die Hoteltransfers und Erholungszeiten der Rennfahrer sollen bei der Analyse Berücksichtigung finden.

Verstärkte Online-Präsenz zahlte sich aus

Als voller Erfolg wertet die Tour-Direktion die erhöhte Präsenz im Online-Bereich. Der Live-Ticker, bis zum Start der TV-Übertragung oft einziges aktuelles Informationsmedium zum Rennverlauf, hatte täglich mehrere Tausend Zugriffe, so dass die Serverleistung deutlich erhöht werden musste. Ebenfalls erfreulich sind die markante Steigerung der Abonnenten auf Facebook und im Speziellen der Followerzahl auf Twitter, dem Leitmedium der Radsport-Community.

Die nächste Ausgabe der Tour de Suisse findet vom 11. – 19. Juni 2016 statt. Die Etappenorte werden voraussichtlich im Herbst 2015 kommuniziert. 

Media Office Tour de Suisse; Jolanda van de Graaf (+41 79 222 07 69; media(at)tds.ch )

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