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Samstag, 12.06.2021

7. Etappe: Zeitfahren Disentis-Sedrun * - Andermatt



* Etappenort Disentis-Sedrun provisorisch

Das Zielwochenende findet 2020 am Ziel-Hub Disentis/Sedrun - Andermatt statt. Das Bergzeitfahren am Samstag von Disentis über den Oberalppass nach Andermatt verbindet symbolisch die beiden Kantone Graubünden und Uri, welche in der Region eng verbunden sind. Es wird spannend zu sehen, ob sich die puren Zeitfahrspezialisten durchsetzten können, oder doch ein Kletterer oder sogar ein All-Rounder. Während es bei den Gesamtklassements-Fahrern um eine letzte Korrektur vor der abschliessenden Königsetappe am Sonntag geht. Den Zuschauern bietet die atemberaubende Strecke über die Passhöhe mit dem Leuchtturm spektakuläre Rennatmosphäre am Strassenrand und an den TV-Bildschirmen.

Disentis-Sedrun

Wo der Rhein seinen Ursprung hat, schöpfen Gäste und Einheimische Kraft und Erholung aus vielen Quellen. Ganz in der Nähe des Oberalppasses, auf dem der höchstgelegene Leuchtturm der Welt symbolisch die Quelle des Rheins markiert, liegt der kleine, mystische Tomasee, der in einer gemütlichen Wanderung bequem zu erreichen ist. Hier entspringt der Rhein und sein Wasser plätschert als kleiner Bach in die Tiefe und markiert so den Beginn einer fliessenden Verbindung zwischen Alpen und Nordsee.

Aber auch abseits des Tomasees locken zahlreiche Wander- und Bikerouten, Gipfel und Aussichtsziele, SAC-Hütten und zwei idyllische Badeseen zu Ausflügen. Für Rennradfahrer geht‘s über den Lukmanier- oder den Oberalppass auf unvergessliche und herausfordernde Passrunden – oder Richtung durch die spektakuläre Rheinschlucht Ruinaulta nach Chur.

In Disentis Sedrun und der oberen Surselva lebt man noch die heimische rhätoromanische Traditon. So werden Gäste je nach Tageszeit mit «Bien di» oder «Buna sera» begrüsst – guten Tag oder guten Abend. Kultureller und  spiritueller Mittelpunkt der Region ist das über 1400 Jahre alte Benediktinerkloster von Disentis, in dem noch heute um die 20 Ordensbrüder zusammen in der Gemeinschaft leben und arbeiten.

Schon gewusst? Nur vier Zentimeter misst die berühmteste Spezialität Graubündens in der Version des Konditormeisters Reto Schmid – nicht mehr als ein Fünfliber. Die 19 Gramm leichte «Bündner Mini-Nusstörtli» aus Sedrun sind eine Delikatesse.

Bien di und herzlich willkommen in Disentis Sedrun.

Hier geht's zur Etappenwebseite

 

Sedrun

Die Tour de Suisse hautnah: Besser als vor einem Start in ein Einzelzeitfahren kann man die Profis nicht erleben. Zur Vorbereitung fahren sich die Teilnehmer der Teams vor ihren Teambussen warm, die im gesamten Ort verteilt sind. Also einfach mal mit frischen Gipfeli und Kaffee von Team zu Team zu schlendern, die eindrucksvolle Infrastruktur der besten Teams der Welt anschauen und die Profis beim Warm-up für die Etappe zu beobachten – und sicher auch das eine oder andere Autogramm zu holen.
Im Anschluss starten die Fahrer im Abstand von einer Minute auf die Strecke Richtung Oberalppass: Perfekt, um wirklich keinen Profi zu verpassen, ist ein Platz an der Startrampe. Auf Grossleinwand gibt‘s dazu natürlich Bilder und Zwischenzeiten von der Strecke – und das Spiel der Schweizer Nati gegen Wales im Rahmen der Fussball-Europameisterschaft.

Passhöhe Oberalp

Bereits 14 Mal ist die Tour de Suisse über den 2044 Meter hohen Pass zwischen Graubünden und Uri gefahren, erstmals gibt es in diesem Jahr ein spektakuläres Zeitfahren vorbei am höchstgelegenen Leuchtturm der Welt. Sowohl die Passhöhe selbst mit einer offiziellen Zwischenzeit als auch die Kehren unterhalb des Passes, die den Blick auf die kletternden Profis erlauben, sind perfekt für Zuschauer. Vor der Kulisse der Berge der Rheinquell-Region müssen die Fahrer alles geben, wenn sie eine Chance auf Etappen- und Gesamtsieg wahren wollen. Der Vorteil für Fans: Anders als die Teilnehmer der Tour de Suisse erreichen sie den Pass bequem und entspannt mit der Matterhorn Gotthard Bahn. Über die Strecke des Glacier-Express – der Oberalp ist höchster Punkt der legendären Strecke von St. Moritz nach Zermatt – ist die Passhöhe auch während des Zeitfahrens noch zu erreichen. Warum also nicht die Vorbereitungen und die ersten Fahrer in Sedrun erleben, einige Fahrer einfach aus dem Zugfenster der Matterhorn Gotthard Bahn beobachten und die besten Profis der Gesamtwertung dann live auf dem Oberalp empfangen?

Andermatt

Die Ferienregion Andermatt umfasst die sechs Gemeinden Andermatt, Hospental, Realp, Göschenen, Wassen und Gurtnellen. Andermatt liegt im Urserntal auf 1444 m ü. M. und zählt ungefähr gleich viele EinwohnerInnen. Die Mobilität rund um das Gotthardmassiv lässt sich anhand der Geschichte des Urserntals herrvorragend aufzeigen: die zentrale Lage inmitten von Alpenpässen war seit Römerzeiten bekannt und wurde rege genutzt. Die Verbindung zwischen Norden und Süden war über den Gotthard am ehesten zu bewältigen, da nur ein Bergpass überwunden werden musste.

Wer auf zwei Rädern hoch hinaus will, liegt in der Ferienregion Andermatt genau richtig. Die acht umliegenden Alpenpässe und vielfältigen Bike-Trails erlauben es, mit dem Velo, Mountainbike oder dem E-Bike aus dem Vollen zu schöpfen.

Andermatt ist eine Destination für jede Altersklasse und war zu jeder Zeit in aller Munde, sei es durch den Handel, die strategische Lage oder dem touristischen Angebot. Im Sommer locken die Alpenpässe mit starken Ausblicken und Wanderungen, im Winter glitzert und funkelt das schneebedeckte Tal wie ein Bergkristall. Skipisten für jedes Niveau sowie Langlaufloipen und Schneeschuhtrails sind nur ein Teil des Angebots.

 

Andermatt
Andermatt ist für zwei Tage Dreh- und Angelpunkt der Tour de Suisse. Im Zentrum steht das Start- und Zielgelände bei der Gemsstockbahn ausgangs Dorf Andermatt in Richtung Hospental. Die Rennfahrer und Teamoffiziellen sind in den Ferienwohnungen des neuen Dorfteils „Andermatt Reuss“ und im neuen Hotel Radisson Blu Reussen einquartiert. Auf der Piazza Gottardo wird man bestimmt den einen oder anderen Rad-Profi beim Warm-Up für die beiden Andermatter Etappen antreffen. 

Schöllenen
Wer kennt sie nicht, die Sage der Schöllenen-Schlucht rund um die berühmte Teufelsbrücke. Wenige Meter neben der historischen Steinbrücke fährt der Tour de Suisse Tross durch. Diese kurvenreiche Strasse von Göschenen nach Andermatt ist seit letztem Sommer um eine grosse Attraktion reicher: Die neue, kreuzungsfreie Veloroute (auch Wanderer dürfen sie benutzen) ist jetzt durchgehend befahrbar. 

Furkapass
Der Furkapass (2429 m ü. M.) verbindet das Urserental im Kanton Uri mit dem Bezirk Goms im Kanton Wallis. Die unzähligen engen Spitzkehren auf der schmalen Strasse bieten an unterschiedlichen Stellen beste Plätze, um die Tour de Suisse hautnah mitzuerleben. Ganz besonders eigenen sich die Standorte beim Hotel Tiefenbach oder Belvédère Rhonegletscher, wo grosszügige Parkflächen zur Verfügung stehen. Bei letzterem Ort lohnt sich ein Abstecher in die weltberühmte Gletschergrotte. 

Grimselpass
Neben den Veloprofis der Tour de Suisse haben sich viel früher auch schon Motorsportler für die malerische Grimselpass-Strecke interessiert. Bereits 1914 organisierte der Automobil-Club der Schweiz (ACS) seine erste eigene Alpen-Rallye. Die Rallye ist ein Wettbewerb im Motorsport, der über mehrere Etappen auf öffentlichen Verbindungsstrassen, Feld- aber auch Nebenwegen ausgetragen ist. Heuzutage ist der Grimselpass ein beliebtes Ausflugsziel für Radsportler aus der Schweiz und den umliegenden Ländern. Für Radsportfans bieten sich unzählige schöne Plätze um das Rennen zu verfolgen. Beim Hotel Grimsel Passhöhe gibt’s einen wunderschönen Bergsee sowie ausreichend Parkplätze.

Sustenpass
Genau wie die Grimsel- ist auch die Sustenpassstrasse ein beliebtes Ziel für Rennvelofahrer. In einer wunderschönen hochalpinen Umgebung können hier die Radsportfans an diversen Stellen die beeindruckenden Leistungen der Internationalen Radsport-Profis verfolgen. Die teilweise furchterregenden, aber fahrerisch gekonnten Abfahrten in Richtung Wassen lassen jedes Radsportherz höher schlagen.

Wassen
Die alte Gotthardstrecke hat «s’Chileli vo Wassen» berühmt gemacht, denn gleich drei Mal sieht der Zugpassagier die Kirche dank der spektakulären Linienführung der Bahnstrecke mit ihren für damalige Verhältnisse geradezu genialen Kehrtunneln. Der Dorfkern zeugt noch von alten Zeiten mit schmucken Häusern und einem schönen Dorfbrunnen. Im Herbst findet hier jeweils einer der grösseren Alpabzüge der Schweiz statt. Genau an dieser Stelle bietet sich dem Zuschauer der Tour de Suisse ein besonders spannendes Spektakel. Am Ende einer langen Abfahrt vom Sustenpass nach Wassen lässt eine enge Rechtskurve im Dorf die Fahrer auf die weltbekannte Gotthardstrasse Richtung Göschenen und Andermatt einbiegen.

Bildrechte: @Ferienregion Andermatt