Die Qual der Wahl – oder welches Laufradsetup ist das beste?
6. Juni 2022

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Rennvelos mit Scheibenbremsen haben sich 2022 in den Massenstartrennen der UCI World Tour vollends durchgesetzt und die FahrerInnen profitieren von mehr Sicherheit im Peloton und auch bei schwierigeren Fahrbedingungen. Zudem lässt sich mit der richtigen Wahl des Laufrades nicht nur die Geschwindigkeit erhöhen, sondern auch der Fahrkomfort und die Pannensicherheit auf unebenen Streckenabschnitten. Doch wie unterscheiden sich Aerolaufräder und welchen Einfluss haben diese auf die Fahreigenschaften?

Die kompromisslose Aerodynamik der ARC-Aerolaufräder können den Luftwiderstand eines Rennvelo-System deutlich verbessern: denn ca. 8 % % des Luftwiderstands werden allein durch die Laufräder beeinflusst. Keine Angst vor höheren Felgen: Damit ein vorderes Laufrad mit einer Felgenhöhe von 50 oder 62 mm nicht «unbeherrschbar» wird, wurden im Entwicklungsprozess die Felgenformen dank dem AERO+ Konzept so konstruiert, dass das sogenannte Lenkmoment, also die Kraft, welche auf Lenkung und damit die Fahrverhalten wirkt, gegenüber früherer Felgengenerationen deutlich reduziert werden konnte. Mit den 62 mm hohen Felgen der ARC-Laufräder fuhr das Lotto-Soudal Team sogar die Flandernrundfahrt, also auch einem Terrain mit abwechslungsreichem Höhenprofil. Mehr Agilität und geringeres Gewicht vermitteln die Aerolaufräder mit 50 mm Felgenhöhen.

Die Radsport-Saison 2022 steht allerdings ebenfalls für extremere Rennen: lange, feine Gravelpassagen wie auf dem Neo-Klassiker Strade Bianche oder ungemütliche Kopfsteinpflasterabschnitte bei Paris-Roubaix nahmen die Profis der Lotto-Soudal Mannschaft mit ERC Carbon-Laufrädern unter die Reifen. Eine breitere Felgenmaulweite von 22 mm ermöglicht dabei den Einsatz von komfortablen Tubeless Reifen mit Breiten von 28-30 mm. Ein weiterer positiver Nebeneffekt von Tubeless Reifen ist zudem die Pannensicherheit durch die selbstabdichtende Flüssigkeit, welche in den Reifen zum Einsatz kommt. Auf eine aerodynamische Optimierung muss auch hier nicht verzichtet werden: Die Endurance Laufräder mit den Felgenhöhen von 35 und 45 mm zeichnen sich durch mehr Fahrstabilität und ein feineres, kontrollierbareres Lenkverhalten aus.

Mit dem Wissen und der Materialunterstützung steht den Profi-Teams auf DT Swiss eine breite «Klaviatur» bei der Wahl der besten Laufräder im Renneinsatz zur Verfügung. Geht es für passionierte RadsportlerInnen darum, sich für einen Laufradsatz zu entscheiden, orientiert sich die Wahl der Felgenhöhe und des Modells an den eigenen Vorlieben und dem bevorzugt gefahrenen Terrain. Flache und leicht kupierte Strecken lassen sich hervorragend mit höheren Aerolaufrädern fahren, bergigere Touren oder auch moderate Gravel-Passagen sind mit den ERC-Laufrädern auf breiteren Reifen leichter zu bezwingen und zu kontrollieren.

Auch in diesem Jahr stehen DT Swiss und Trek Bikes den Profis der Tour de Suisse mit dem Neutralen Race Support auf den Etappen zur Seite. Dabei werden sowohl ARC-Aerolaufräder wie auch ERC-Laufräder auf den Trek Bikes zum Einsatz kommen.

Mehr über DT Swiss und die neueste Generation von ERC Laufrädern

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