Elia Viviani siegte im Kaisersprint
19. Juni 2019

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Im Trikot des italienischen Strassenmeisters feierte Elia Viviani (DQT) seinen ersten TdS Sieg.

Im Trikot des italienischen Strassenmeisters feierte Elia Viviani (DQT) im Kaisersprint von Arlesheim seinen ersten Etappensieg in der Tour de Suisse. Peter Sagan (SVK/BOH) verteidigte sein Leadertrikot.

Rund 30 km vor Schluss wurden die Zuschauer durch einen Sturz aufgeschreckt. Ein Fahrer von Astana sowie Geraint Thomas (GBR/INS) sassen am Boden. Der Waliser, der sich auf den Schweizer Strassen den letzten Schliff zur Verteidigung seines letztjährigen Tour-de-France-Triumphes holen wollte, war zur Aufgabe gezwungen und musste für weitere medizinische Abklärungen in ein Spital verbracht werden. Wir hoffen, dass sich der Waliser keine gravierenden Verletzungen zuzog. Jedenfalls begleiten ihn unsere besten Genesungswünsche.

„Die letzte Steigung zum Eichberg war für mich schwieriger als der Schlussspurt. Als ich mit dem Feld auf die Höhe kam, wusste ich, dass der Sieg für mich möglich war“, hielt Viviani in Arlesheim fest. Der Italiener wurde durch seinen Helfer Michael Mörkov (DEN) in eine ideale Ausgangslage pilotiert und nutzte die Aussicht auf einen Triumph, der für ihn auch deshalb wichtig war, weil er ihm zeigte, dass er wieder zur absoluten Crème de la Crème der Sprinter zählt. Viviani wird zum zweiten Mal in seiner Laufbahn an der Tour de France teilnehmen und hofft, dort am Schluss der 1. Etappe in Brüssel das Maillot jaune übernehmen zu können.

Nachdem seine Helfer den ganzen Tag lang das Geschehen bestimmt hatten, war Sagan (3.) am Schluss alleine auf sich gestellt. Michael Matthews (AUS/SUN) war auf den letzten Metern zwar der endschnellste Fahrer, hatte seinen Spurt aber zu spät lanciert.

Wie am Montag war es erneut ein Quartett, dem auf den 163,9 km von Murten nach Arlesheim die Animatorenrolle zufiel. Nach zahlreichen Angriffen nach dem Start gelang es Robin Carpenter (USA/RLY), Simon Geschke (GER/CCC), Taco Van der Hoorn (NED/TJV) und Gian Friesecke, sich vom Feld abzusetzen. Der Vertreter des Schweizer Nationalteams kämpfte am Schluss mit letzter Kraft gegen die Einholung – leider vergeblich.

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